Archiv der Kategorie: Hörspiele

05.12.2017 – 19:05 Uhr: Ich mache morgens das Fenster auf (SWR2)

Hörspiel SWR2 2017 37 Min. Autor: Karl-Heinz Bölling. Regie: Ulrich Lampen. Stream

Tag für Tag öffnet er morgens das Fenster. Tausende Male schon. Aber warum? Warum öffnet einer das Fenster, wenn doch nur Kälte, Lärm und Staub hereinkommen? Weil es eine Mutter gibt, die will, dass man es sofort wieder schließt. Weil sie über das Fenster bestimmt, obwohl sie doch schon längst tot ist.

Quelle: Hörspielinformation SWR2

19.11.2017 – Fritz und Willi (WDR3)

Hörspiel von Karl-Heinz Bölling WDR 2007. 53 Min. Regie: Georg Bühren.

Den Glauben an die Menschheit hat Fritz längst verloren. Er glaubt nicht an das Gute, denn der Mensch hat noch zu viel vom Affen in sich. Überhaupt wäre es manchmal besser, gewisse Zeitgenossen würden sich einfach auflösen. Enzo zum Beispiel! Dessen Verschwinden ist allerdings eher die Folge von zwei gezielten Schüssen. Willi hat ihn umgebracht, aus Eifersucht, die Waffe hat er von Fritz. Auch der gesteht einen Mord, aber das spielt schon fast keine Rolle mehr, denn die große Auflösung hat längst begonnen.

Quelle: Hörspielinformation WDR3

02.08.2017: Tschaikowsky oder Eine alleinstehende Frau in ihrer schönen Wohnung (DFK)

Hörspiel Deutschlandradio Berlin 2000 52 Min. Autor: Karl-Heinz Bölling. Regie: Heidrun Nass.

Er bringt ihr den bestellten Fernseher. Einige Tage später soll er das ungebildete Gerät wieder abholen.

Sie unterhält sich nämlich lieber mit ihm, dem Lieferfahrer, über dies und das, Klos und Vulkane, die Bedeutung der Sprache für die Ehe und darüber, wie schwierig es heutzutage ist, ein kultiviertes Gespräch zu führen, zum Beispiel über Tschaikowsky. Apropos: ein verschwitzter Russe platzt in die Unterhaltung, will gleich sein Hemd ausziehen und im Schlafzimmer komponieren.

Quelle: Hörspielinformation Deutschlandfunk Kultur

30.07.2017: Mahler zu Besuch (HR2)

Hörspiel von Karl-Heinz Bölling. HR 2015 70 Min. Regie: Silke Hildebrandt.

Eine Komödie ist nicht gleich eine Komödie. So wie tot sein auch nicht gleich für immer ist – zumindest nicht bei Karl-Heinz Bölling, dessen neuestes Stück sich zu seinem bisherigen Werk verhält wie die Marx Brothers zur Comedy: Die Subversion ist total und unterminiert schlichtweg alles. Ein kleiner Stich in den Finger, und plötzlich ist die „Große Welt“ in Gestalt von Gustav Mahler zu Gast bei Hans und seiner Frau.

Quelle: Hörspielinformation ARD

Mit: Martin Engler, Traute Hoess, Markus Scheumann, Wilfried Hochholdinger

25.06.2017: Mein total verschwundener Vater – meine total verschwundene Mutter (MDR)

Hörspiel MDR 1996. Autor: Karl-Heinz Bölling. Regie: Barbara Plensat.

Die Kinder André und Sabrina sind genervt von ihren Eltern. Zur Ablenkung denken sie sich Geschichten aus. Am Sonntagmorgen sind die zwei mit einem sprechenden Hund und einer Ratte unterwegs …

Quelle: Hörspielinformation MDR

15.05.2017 – 21:05 Uhr: City Blues (Nordwestradio)

Hörspiel Radio Bremen 1997 48 Min. Regie: Hans Helge Ott. Stream

Der Dichter in seiner Klause (3 Zimmer, Küche, Bad, Balkon im 9. Stock eines Hochhauses in einer Trabantenstadt) schreibt an gegen die Unbill des Lebens, wie sie ihn, seine Frau und die Kinder täglich trifft. Der Phantasie wachsen Schwingen, und die tragen rund um die Erde. Aber die Wirklichkeit ist schneller.

Quelle: Hörspielinformation Nordwestradio

1. Strophe “Die Zeitung”
2. Strophe “Der Vogeleisammler”

Mit: Joachim Król, Hildegard Krekel, Christian Redl, Gerd Croll u.a.

Ton und Musik: Jan Christoph

03.05.2017 – 21:30 Uhr: Irgendwann geht alles kaputt (Deutschlandradio Kultur)

Hörspiel Deutschlandradio Kultur 2015 52 Min. Regie: Stefanie Hoster. Stream

Die Zeit macht die Liebe kaputt. Die Uhr soll das Geticke sein lassen. Das Auto streikt. Der Antrieb ist weg. Im Museum ist Scheiße von Dieter Roth in Schachteln ausgestellt. Jetzt ist das teure Kunstwerk zerstört.

Quelle: Hörspielinformation Deutschlandradio Kultur

Mit: Steffen Scheumann, Erika Skrotzki, Max von Pufendorf, Barbara Philipp, Peter Kurth, Bernhard Schütz, Bernd Stempel, Martin Engler, Christian Schmidt, Elisabeth R. Hager

Ton und Musik: Jean Szymczak